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Lydia Bals Praxis für ganzheitliche Psychotherapie - nach dem 	Heilpraktikergesetz in Walpertskirchen bei Erding

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Herz

Liebe Mitmenschen,

Zum Jahreswechsel, der traditionell von vielen Menschen morgen gefeiert wird, möchte ich euch eine Geschichte senden:

Verborgene Schätze
Aus: Der Geschichtenerzähler oder das Geheimnis des Glücks von Joel ben Izzy

Vor langer , langer Zeit lebte in der polnischen Stadt Krakau ein armer Schneider namens Yaakov ben Yekel. Er arbeitete hart, erwirtschaftete aber nie genug , um seine Frau und seine Kinder ernähren zu können. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als zum Tempel zu gehen, um ein Wunder zu bitten.
Noch in der gleichen Nacht hatte er einen wunderbaren Traum. Darin sah er sich in der weit entfernten Stadt Prag – einem Ort, an dem er nie zuvor gewesen war. Und doch sah er sie ganz deutlich vor sich, er konnte sogar den kühlen Wind spüren, während er mit einer Schaufel auf der Schulter durch die Stadt ging. Schließlich gelangte er an eine bestimmte Stelle, wo er anfing, ein großes Loch zu graben, und plötzlich hörte er eine laute Stimme, die zu ihm sprach: „Yaakov ben Yekel – geh nach Prag! Dort wartet ein Schatz auf dich!“
Er hatte diesen Traum immer und immer wieder, so dass er eines Tagesbeschloss, nach Prag zu gehen.
Es dauerte Wochen, bis er zu Fuß durch Wind und Wetter marschiert war und schließlich dort anlangte. Einmal angekommen, war seine Überraschung groß, denn Prag sah genauso aus wie in seinen Träumen. Er lief durch die Straßen und kam schließlich an der Stelle an, die er in  seinem Traum gesehen hatte. Dort fing er zu schaufeln an.
Auf einmal spürte er eine Hand auf seiner Schulter.
„Was machen Sie da?, hörte er eine wütende Stimme sagen. Ein Wächter stand neben ihm. Noch nie zuvor hatte er einen so großen Menschen gesehen. Yaakov hatte Angst und da ihm auf die Schnelle nichts Besseres einfiel, sagte er die Wahrheit.
„Ich grabe ein Loch an dieser Stelle … ich hatte nämlich einen Traum.“
„Ha!“, lachte der Wächter. „Einen Traum?“ Er gab Yaakov eine Ohrfeige. „Du siehst auch aus wie ein Träumer, dünn, schwach , krank! Träume sind für Narren wie dich!“, sagte der Wächter.
„Es ist lustig, dass du von Träumen sprichst, denn gestern Nacht hatte auch ich einen Traum. Eine Stimme sprach zu mir und sagte:‘Heh, Ivan, geh nach Krakau – dort wirst du in dem elenden, kleinen Haus eines Schneiders – er heißt Yankel oder Yekel – unter der Ofenstelle einen riesigen Schatz finden.‘ Es war ein verrückter Traum, und wie du siehst, bin ich nicht nach Krakau gegangen. Denn Träume sind für narren!“
Mit diesen Worten warf der Wächter ihn aus der Stadt, und Yaakov begab sich auf die lange Heimreise. Als er Wochen später zu Hause ankam, begrüßte und umarmte er seine ganze Familie und ging dann sofort zum Ofen. Er rückte ihn zur Seite und fing zu schaufeln an. Stundenlangmachte er sich an der Stelle zu schaffen, stieß aber nur auf Dreck. Vollkommen erschöpft schlief er schließlich ein.
Während er schlief, krabbelten seine Kinder in das Loch und gruben spielend weiter, bis seine jüngste Tochter auf etwas stieß, was sich wie eine Teekanne anfühlte. Gemeinsam mit ihren Geschwistern holte sie sie hervor und brachte sie zu Yaakov. Er brach sie auf und stellte voller Erstaunen fest, dass sie voller Gold- und Silbermünzen war – ein Vermögen, mit dem er seine Familie ernähren, sein Haus renovieren und sogar noch etwas anderes tun konnte, was ihm schon immer am Herzen gelegen war: den Armen spenden.
Er lebte gut, bis er schließlich im hohen Alter nur noch eine Münze übrig hatte. Diese so hatte er beschlossen, sollte ein Bettler bekommen.
„Danke“, sagte der Bettler. „Und ich habe dir einen Ratschlag zu geben.“
„Einen Ratschlag?“, fragte Yaakov.
„Ja“, sagte der Bettler. „Grabe noch tiefer.“
Yaakov eilte schnell nach Hause zum Ofen; darunter befand sich noch immer das ausgegrabene Loch. Er schaufelte weiter. Diesmal fand er eine Kiste. Und so klein und unscheinbar diese auch aussah, es stellte sich heraus, dass sie voller Diamanten, Rubine und Smaragde war – ein wertvollerer Schatz als er sich je hätte ausmalen können.
Das Geld reichte sogar für den Bau einer kleinen Schule an der Kreuzung. Nach der Legende steht dieses Gebäude noch heute dort. Es ist heute eine Unterkunft und Raststätte für Reisende , die dort eine Pause machen und darüber nachdenken können, was sie gesehen haben und wohin sie noch gehen wollen. Wenn du folgende in Goldlettern geschriebenen Worte an der Mauer siehst, weißt du, dass du dort angekommen bist:
„Manchmal musst du deinen Träumen sehr weit folgen, um herauszufinden, was deinem Herzen am nächsten steht.“

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… und – dann habe ich hier noch ein Zitat vom Demokrit (460 -370 v. Chr, griechischer Philosoph),
das – so meine ich – recht gut zu dieser Geschichte passt:

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.

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Engel
gemalt von Viktoria Wichert


So wünsche ich euch ein mutiges, freundliches und gesundes Jahr 2021,
voller Zuversicht und Inspiration.
Möge euch ein liebevoller Engel begleiten, wie auch immer er in Erscheinung treten mag.
… und ich möchte mich hier auch für die Inspirationen bedanken, die ich von euch erhalten habe. :-)

Alles Liebe
Lydia

 

 

Aus organisatorischen Gründen möchte ich dich darum bitten,
dich zu den Abenden möglichst einen Tag vor dem jeweiligen Abend anzumelden.
Vielen Dank.


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Lydia Bals · Praxis für ganzheitliche Psychotherapie/HPG · 85469 Walpertskirchen bei Erding · www.lydia-bals.de